Raum für Freunde – gib deinen Lieblingsmöbeln den richtigen Platz

Freunde sind wertvoll im Leben – und damit meinen wir die Realen. Damit Sie Freunde bleiben, muss man aber auch ein bisschen was für sie tun. Füttern, kümmern, Zeit verbringen und auch mal pflegen, wenn es sein muss. Du solltest zu ihnen stehen – in guten, wie in schlechten Zeiten. Erinnert dich das an etwas? Ja, genau an 1997, als die kleinen Plastikeier die Pausenhöfe in den Schulen eroberten – auch Tamagotchi genannt. Andererseits sind Freunde dafür da, uns Trost zu spenden, uns in den Arm zu nehmen, mit uns vor dem Fernseher zu sitzen, mit ihnen können wir essen und schöne Stunden auf dem Sofa verbringen – sie sind einfach da, wenn wir sie brauchen. Ein schönes Gefühl!
Sollten deine Freunde mal keine Zeit für Dich haben – kein Problem, wir haben die perfekte Lösung für dich, die durchaus die gleiche Leistung erbringen kann und dich überglücklich macht. Bau dir einen neuen Freundeskreis auf und lass sie am besten gleich bei Dir einziehen – alle. Wer ist für dich da, wenn du nach Hause kommst, wo du du selbst sein kannst? Deine allerliebsten Möbelstücke! Denn deine Möbel lieben dich und du liebst sie. Sie bleiben dir treu und das Beste: Du kannst dich fallen lassen, ohne groß darüber nachzudenken oder einen Termin vereinbaren zu müssen. Sie sollten dir gefallen. Mehr noch – Sie müssen in dein Leben passen, mit dir Feste feiern, dich zur Ruhe bringen oder ganz einfach da sein, wenn du sie brauchst. Außerdem sind sie handsam, pflegeleicht und genügsam. Deine Möbel als Freunde.

Wichtige Wegbegleiter und Lebensabschnittsgefährten

Es kommt der Punkt im Leben, da muss man nicht mehr jedem Trend hinterherlaufen, sondern weiß, was einem gefällt und was nicht, unabhängig jeglicher Beeinflussung anderer. Hat man sich erstmal in ein Möbelstück verliebt, dann kann das für einen ganz langen Lebensabschnitt sein – ganz wie im wahren Leben. Die Vorstellung, dass unsere Möbel zu Wegbegleitern werden, ist nicht nur ziemlich romantisch, sondern auch äußerst nachhaltig. Und die Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Lebenseinstellung.

Erschaffe deinen Begleitern den richtigen Raum in deiner Wohnung, damit er die Wertigkeit spürt, die ihm gebührt, denn Möbel sind Ausdruck unserer innersten Individualität.


Integration – der richtige Platz für die Lieblingsmöbel

Man muss nicht immer nur die richtigen Möbel für den bestehenden Platz finden, man kann auch für das Lieblingsstück Platz schaffen.
Ist deine Wohnung bereits eingerichtet, aber du hast dich so richtig in einen neuen Sessel verliebt, der so gar nicht zu deinem Einrichtungsstil passt? Kein Problem! Das Zauberwort heißt „kreativer Stilmix“. Integriere den Sessel so in deine Wohnwelt, dass du damit glücklich bist. Überhaupt sollte man bewusst hier und da einen Stilbruch begehen, damit dem Auge nicht langweilig wird. Auch wird die gesamte Innenarchitektur dadurch lebendiger, aufregender und vor allem sympathischer. Kombiniert wird, was gefällt – derbes Holz zu glatten Oberflächen oder ein Teppich mit grafischem Muster zur Jugendstil-Kommode. Je persönlicher du deine Wohnung einrichtest, desto wohler wirst du dich fühlen.

Richtig in Szene setzen

Es gibt ein paar simple Regeln, die man umsetzen kann, um eine in sich stimmige Raumgestaltung zu erlangen.
Möbel und Wohnaccessoires sind Herdentiere wie wir Menschen. Denke daher bei deiner Wohnungseinrichtung immer in Gruppen – in ungeraden Gruppen. Gerade Deko-Objekte sehen zum Beispiel zu dritt schöner aus als alleine oder zu zweit. Dieses Konzept kannst du auf deine ganze Inneneinrichtung anwenden. Arrangiere Möbelstücke und Wohnaccessoires so lange, bis ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Besitzt du ein besonders auffallendes Designermöbel-Stück, achte darauf, dass sich der Rest der Gruppe zurückhält und dem Lieblingsstück nicht die Show stiehlt.
Genauso kreativ, wie ihr eure Einrichtung angeht, gestaltet auch eure Wände. Hängt die Bilder nicht zu hoch! Oftmals hängen die gerahmten Werke zu hoch an der Wand. Sie sollten aber im Sitzen, nicht im Stehen richtig wahrgenommen werden. Es kann schon sein, dass du zu dem Künstler des gemalten oder fotografierten Bildes aufschaust, aber um sein Kunstwerk zu bestaunen, solltest du nicht in die Höhe schauen müssen. Bilder sehen übrigens auch an die Wand gelehnt gut aus, auch auf dem Sideboard oder einem Regalbrett machen sie eine gute Figur.

Das Wunderding – oder alles in einem

Sofa, Sessel oder beides? Das ist eher eine Frage des Platzes. Ein Sofa will doch jeder haben, es kann ruhig kleiner ausfallen und je nach Wohnung langsam wachsen. Großartig sind Modelle, die man „anbauen kann“. Je nach Platz könnt ihr, wie hier auf dem Foto, in die eine oder andere Richtung sitzen oder liegen. Das Sofa ist sehr flexibel und binnen Sekunden umzugestalten, ohne dass man es aufrüsten muss.
Auch kann man es einfach in die Mitte des Raumes schieben und ganz auf die Sessel verzichten. Ein Multifunktions-Sofa – groß aber nicht wuchtig. Ein echtes „Wunderding“ eben.

Von oben nach unten hängen – der Indoor-Dschungel

Hängende „Gärten“ sind an Außenfassaden von Häusern schon länger ein Hingucker. Jetzt ziehen die kleinen grünen Dinger in die Wohnungen ein und zwar, wie oben schon erwähnt, in Herden, sprich alles ungerade und gerne mehr als weniger. Auf jeden Fall eine stilvolle Alternative zur klassischen Zimmerpflanze. Ob wild nach unten gerankt oder adrett gestutzt – du hast die Wahl.

Es ist an der Zeit Neues zu versuchen, Stil und Etikette auch mal gut sein zu lassen und sich mit Pauken und Trompeten auf seinen eigenen Stil zu konzentrieren.